Schülerproteste im Kreis Limburg-Weilburg angekündigt
Am Freitag, 18. 01, findet eine Demonstration „Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen“ auf dem Europaplatz, Limburg ab 14:00 Uhr statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird Samuel Lissner (Initiator, Schüler) begrüßen. Als Unterstützer werden Mathias Wagner (MdL für B'90/GRÜNEN, Direktkandidat Wahlkreis Limburg-Weilburg II), Tobias Eckert (SPD, Direktkandidat Wahlkreis Limburg-Weilburg II), Bertram Kögel (LINKE, Vorstand Ortsverband Hühnfelden) und Patrick Krug (Stellvertretender Sprecher der Landesschülervertretung Hessen) sprechen. Mit Ausnahme der Absage von Oliver Hallmann (Kreisvorsitzender JU Limburg-Weilburg) gab es weder von der CDU, noch von FDP eine Reaktion. Das Aktionsbündis wirbt in einem Offenen Brief bei Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Parteien und Verbänden um Unterstützung
Das Aktionsbündnis „Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen“ ruft am 18. Januar, ab 14:00 Uhr, am Europa Platz in Limburg zur Demonstration auf. Die eigens dafür ins Leben gerufene Gruppe von limburger Schülern fordert in einem offenen Brief, den Wahlkampf zur Landtagswahl nicht mit fragwürdigen rechts-populistischen Äußerungen zu führen, sondern sich insbesondere seriös der Bildungsdebatte zu stellen. „Der höhere Druck, der durch die verkürzte Gymnasialzeit G8 auf uns Schülern lastet, ist unerträglich.“, kritisiert Samuel Lissner, Mitinitiator der Aktion. „Friss oder Stirb!“, ist die Devise, so Lissner weiter, „Nachhilfe können sich nur wohlhabendere Familien leisten.“ Ferner offenbart sich der Qualitätsverlust der hessischen Bildung am Modell „Unterrichtsgarantie Plus“, ergänzt seine Mitschülerin Elena Lindenzweig. Sie bemängelt: „Ordentliche, gut bezahlte Stellen werden durch schlechter ausgebildete und unerfahrene Kräfte ersetzt. Eine scheinbare Garantie aller Unterrichtsstunden ist in Wahrheit ein Herabstufen des Lehrerberufs.“ Auch im Hochschulbereich ist der Zugang zu Freier Bildung abgeschafft worden. „Studierende ohne finanziellen Rückhalt aus der eigenen Familie sind auf Verschuldung angewiesen und deshalb gezwungen, sich noch mehr Druck aufzubürden.“, befindet Lissner.
Die Aktion richtet sich sowohl an überparteiliche Privatpersonen, Gewerkschaften und Verbände, als auch an alle Parteien und Organisationen, die dazu aufgefordert sind alternative Konzepte vorzustellen und zu bewerben.
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